Warhammer 40k: Mechanicus II

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Warhammer 40k: Mechanicus II

Frank ist ja ein großer Fan des Warhammer-Universum und hat auch zahlreiche Miniaturen in seinem Schrank stehen, um das zu beweisen. Er spielt auch leidenschaftlich Warhammer 40k: Mechanicus und wollte mich schon länger davon überzeugen, es doch auch mal anzuspielen. Ich habe dann eine Weile auf einen Sale gewartet (der nicht kam) und es schließlich aus den Augen verloren.

Nun ist uns aber ein Steam-Key für Warhammer 49k: Mechnicus II ins Haus geflattert und Frank Urlaub macht, habe ich keine Ausrede, es nicht zu spielen. Doch ganz so einfach sollte das nicht werden. Mein PC erfüllt zwar die Mindestanforderungen, aber läuft unter Linux. Kein Problem, Proton wird's schon richten. Pustekuchen! Als es endlich lief, hatte ich mit argen Performance-Problemen zu kämpfen, die mir jedwede Freunde am Spiel nahmen. Also habe ich es dann an zwei Abend im Büro gespielt, aber ausschließlich solo, weil die Firmenfirewall das Spiel nicht ins Internet lies. Insgesamt komme ich auf 3-4 Stunden Gesamtspielzeit, was dem Titel wohl auch nicht so ganz gerecht wird.

Was ihr also im Folgenden lest, ist mein Ersteindruck und in zwei, drei Wochen folgt dann die Ausführliche Besprechung von Frank.

Warhammer 40k: Mechanicus II vereint schnelle taktische Kämpfe mit strategischem Management. Eigentlich eine gute Kombination, die aber bei mir nicht so richtig zünden wollte. Das lag weniger an den durchdachten Mechaniken sondern an der schieren Masse, mit der mich das Spiel einfach erschlagen hat. Man merkt sehr schnell, dass das Spiel für Fans und erfahrene Recken gemacht ist, nicht für Noobs und Warhammer-Unkundige wie mich. Es gibt zwar ein Tutorial, aber das verliert sich in simpelsten Grundlagen und überlässt es dem Spieler sich dem Rest zu erschließen.

Man muss sich also durch viele Texte und Menüs arbeiten, bevor man überhaupt ans Spielen denken kann. Tatsächlich verbrachte ich fast den ganzen ersten Abend damit. Eine erste Schlacht habe ich dann auch gewonnen, aber da halfen Zufall und Glück ordentlich mit. Am zweiten Abend lief es dann deutlich besser und ich habe mir ein rudimentäres Verständnis der Mechaniken gemacht. Bis dahin war das aber harte Arbeit und Null Spaß. Der sollte sich dann aber doch noch im weiteren Spielverlauf einstellen.

Die Story dagegen konnte mich so gar nicht abholen. Das liegt aber wohl stark an mir, denn sie wird gut inszeniert und erzählt. Aber verstanden habe ich maximal ein Drittel davon. Sie setzt also Vorwissen, mindestens vom Universum, voraus. Einige Anspielungen scheinen sich aber auch auf den Vorgänger zu beziehen. Aber den will ich jetzt eigentlich nicht spielen zu müssen, dass die Geschichte weniger nach Bahnhof für mich klingt.

Grafisch macht Warhammer 40k: Mechanicus II eine gute Figur. Für mich sieht es wirklich nicht schlecht aus. Ich kann aber nicht beurteilen, ob die Einheiten korrekt sind und das Spiel sich in das Universum und die Lore gut einfügt. Ich kann euch allerdings versichern, dass der Soundtrack gut zur Atmosphäre des Spiels passt. Ich würde den zwar nicht abseits des Spiels hören, aber ihn auch nicht ausmachen wollen. Gespielt habe ich ausschließlich mit Tastatur und Maus, weil ich am Arbeitsplatz keinen Controller zur Verfügung habe. Laut Steam wird aber mindestens der Xbox Controller unterstützt. Das Spiel ist in Englisch komplett vertont, auf Deutsch muss man sich mit Menütexten und Untertiteln begnügen. Aber das ist ja nichts Neues.

Mein Ersteindruck

Würde es unter Linux nicht solche Zicken machen, dann würde ich Warhammer 40k: Mechanicus II sicherlich noch eine Chance geben. Für einen weiteren Abend im Büro reicht die Motivation dann doch nicht aus. Mehr als ein "ganz nett" würde ich nicht unter das Spiel setzen. Mich hat es irgendwie nicht abgeholt und das Spielerlebnis war doch eher Buckelpiste als Autobahn. Bei mir kriegt es auch keinen Fan-Bonus,, so dass ich sehr gespannt bin, wie Franks Meinung ausfallen wird...

Warhammer 40.000: Mechanicus II von Bulwalk Studios

für: PC (Windows) bei Steam
Preis: 39,99 €