GRIDbeat!
Bei GRIDbeat! lösen wir Puzzles im Takt der Musik. Das ist in einer Cyperpunk-Geschichte verpackt. Wir sind wohl in Hacker, der sich hier einen Weg in die Systeme bahnen muss. So wirklich habe ich der Handlung aber keine Aufmerksamkeit geschenkt, denn der Rhythmus der Musik hat sie voll für sich eingenommen.
Passend zum Thema ist die Spielwelt natürlich in grellen Neonfarben gehalten. Offenbar ist das wohl so gesetzt. Auch dürfen natürlich knallige Effekte nicht fehlen, denn ansonsten hat die Grafik eher wenig zu bieten. Braucht sie auch nicht, denn in diesem Spiel geht es definitiv mehr um die Beats. Die dröhnen ordentlich aus dem Boxen und lassen die Nachbarn aus ihren Betten hüpfen. Gut so! Okay, das war ein wenig sarkastisch, denn eigentlich mag ich diese elektronischen Technoklänge kein Stück. Aber für einen Rhythmus-Puzzler sind sie eine gute Wahl, denn der Takt ist selbst für mich gut erkennbar.
So katte ich durchaus meinen Spaß, mich in Takt der Musik durch die labyrinthartigen Level zu bewegen und die Freude war groß, wenn ich den Ausgang fand. Anfangs kommen auch neue Spielelemente in die Level, aber nach zwei, drei Stunden schien die Luft irgendwie raus zu sein. Dann wiederholten sich mehr oder weniger immer die gleichen Dinge. Daher würde ich GRIDbeat! als kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch oder zur Bespaßung auf einer Party empfehlen. Da kann es seinen ganzen Charme entfalten und die Mängel treten in den Huntergrund.









Meine Meinung
Ich habe das Spiel auf einer Geburtstagsparty erprobt und da hat es für viel Gelächter und Kabelleien oder den Teenies gesorgt. Und auch ich hatte eine Weile durchaus meinen Spaß mit GRIDbeat!, trotz meines Mangel an Taktgefühl. Wer damit besser ist und Puzzles/Labyrinthen nicht abgeneigt ist, sollte man einen Blick riskieren.
GRIDbeat! von Ridiculous Games
für: PC (Windows) und Switch
Preis: 19,99 €
Link: Offizielle Webseite