Birdcage

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Birdcage

Shmupsi wo hast Du den das Raumschiff geparkt? In Birdcage brauchen wir nämlich selbiges um uns gegen allerlei Zeug zu verteidigen. Eben das was man halt in einem Shoot'em Up so macht. EastAsiaSoft scheint die schneller zu produzieren, als das wir sie spielen könnten. Erstaunlicherweise sind viele davon passabel bis gut, richtige Nieten waren eigentlich noch keine dabei.

Birdcage ist da keine Ausnahme. Erfreulicherweise müssen wir uns auch nicht mit einem Fake-Tate-Mode zufrieden geben, sonder können die Ballerei auf der gesamten Bildschirmbreite erleben. So kann man sich ihr auch gut zwischendurch auf beruflichen Reisen hingeben. In der Tat habe ich es fast ausschließlich im Handheld-Modus gespielt und nur eine kurze Session am großen Bildschirm verbracht. Klar, dort sieht es noch etwas opulenter aus und man nimmt deutlich mehr Details war.

Die sind aber ehrlich nicht so wichtig, denn in der Hektik hat man dafür meist sowieso keinen Blick. Auch die vielen bunten Effekte verpuffen meist ohne unsere Aufmerksamkeit auf sich lenken zu können. Ich hatte leider ein paar mal das Problem zu identifizieren was ich da gerade sehen. So verwechselte ich schon mal Effekte mit Geschossen und Geschosse mit ähnlich aussehenden Gegnern. Gerade in einem Shmups kann das fatale Folgen haben. Nach einer Weile und einem Dutzend unnötiger Tode hat man das aber im Griff.

Zur Handlung des Spiels kann ich euch nicht viel erzählen. Ja, es gibt eine. Aber dieser wollte oder konnte ich nicht folgen. Sie ist vermutlich asiatisch typisch pompös, verwirrend und super tragisch. Nichts welterschütterndes also. Außerdem kenne ich wirklich niemanden, der ein Shmups wegen seiner Geschichte spielt. Widmen wir uns also lieber der Action und Ballerei. Die ist ziemlich fordernd und sicherlich nichts für Anfänger. Unser anfängliches Raumschiff schießt in zwei Feuermodi: konzentriert und flächendeckend. Ein schneller wechsel zwischen den beiden ist möglich, denn sie sind auf die beiden rechten Schultertasten gelegt. Da lässt sich schnell mit einem Finger um greifen. Ich musste ja leider lernen, dass das auf der Switch nicht der Standard ist. Hier wird meist auf die vier Knöpfe gesetzt und die Schultertasten eher ignoriert.

Die Steuerung funktioniert also sehr gut und intuitiv. Die Grafik ist auch ganz ansehnlich und der Sound stimmig. Die Atmosphäre ist stimmig und zieht einen in das hektische Treiben hinein. Die Spielmechanik hat aber hier und da ein paar kleinere Schwächen. Das sich manche Dinge wer unterscheiden lassen, habe ich ja bereits erwähnt. Das ist definitiv die größte Schwäche. An einigen Stellen ist aber auch nicht klar, ob das nun Objekte im Hintergrund sind oder sich diese in unserer Flugbahn befinden. So bin ich auch gerne mal gegen Mauern geprallt, weil ich die im Hintergrund vermutet habe. Da ärgert man sich dann über das Ableben schon ein wenig.. Sprachlich hat man die Wahl zwischen Chinesisch und Englisch. Das ist aber nicht so tragisch, denn die Menüs kann sich auch so ganz gut erschließen und sonst gibt es Text ja nur für die Handlung, denn man aber ohnehin einfach weg drückt.

Wer die PC-Version sucht, der findet sich im Xbox Store, wie bei EastAsiaSoft eigentlich fast immer. Dafür lässt sich das Spiel dort dann auch auf PC, Handheld, Xbox One und Series X|S spielen, ohne das man dafür extra zahlen müsste.

Meine Meinung

Birdcage ist ganz nett, aber leider nicht ganz so leicht zu lesen, als dass man frustfreien Spielspaß genießen könnte.

Birdcage von EastAsiaSoft

für: PC (Windows), PlayStation 4/5,Switch, Xbox One und Series X|S
Preis: 14,99 €
Link: Spiel im Xbox Store und im Nintendo eShop