The Royal Writ

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The Royal Writ

In The Royal Writ wurden Roguelike und Deckbuilder vereint. Also spielen wir hier mit ausgesprochen liebevoll designten Karten. Das alles ist freilich nichts neues. Spiele dieser Art gibt es quasi wie Sand am Meer, Doch das Spiel sticht aus dieser Masse hervor, wie der Seeigel in die Füße der Strandtouristen.

Bevor wir uns ins Spiel stürzen, muss ich das Tutorial lobend erwähnen. Ja, ich, der sonst immer über diese herzieht. Wir haben hier nicht nur ein sehr ausführliches Tutorial zur Verfügung, sondern auch eine kurze Zusammenfassung, die nur die wesentlichen Spielelemente erklärt. Aber auch das Tutorial beginnt nicht bei Adam und Eva, was wirklich toll ist. Da haben sich die Entwickler wirklich mal Mühe gegeben und den Spieleinstieg zum Erlebnis gemacht. Und das meine ich ganz ohne Ironie!

Aber nun ab ins Spiel. Wir sind eine Majestät. Ihr wisst schon, mit Schloss und Throne und sowas. Als solche muss man nicht nur Baby schütteln und Hände küssen, sondern auch Nachbarn mal übers Knie legen, wenn sie unartigerweise ihre Soldaten bei uns einmarschieren lassen. Tut man halt auch nicht. Aber würden sie es nicht tun, dann hätten wir in The Roal Writ halt auch nichts zu tun...

Wir bewegen uns also auf einer Karte von Schlacht zu Schlacht. Diese bestreiten wir, indem wir Karten auf dem Spielfeld verteilen. Das passiert rundenweise. Sind unsere Truppen stark genug, ist danach das Hinterteil des Nachbarn schön rot. Und weil wir keine faule Majestät sind, machen wir das auch gleich nochmal. Manchmal führt uns der Weg auch zu einem Schätzchen (die Kiste, nicht was ihr jetzt denkt) oder auch mal zum Markt wo wir neue Karten, pardon Truppen erwerben und auch mal an Rad drehen.

Das Spiel ist kurzweilig, unterhaltsam aber auch nicht ganz ohne Herausforderung. Wer seine Schlachten ohne Strategie schlägt oder das Glück nicht holt ist, wird bald selbst ein rotes Gesäß vorweisen können. Aber vielleicht gefällt das Majestät sogar...

Die Grafik in diesem gezeichneten Stil ist wirklich sehr schön und stimmig in Szene gesetzt. Dazu gibt es auch ganz entspannte Musik, die so vor sich hin plätschert und schön im Hintergrund bleibt. Sie passt auch gut zum entschleunigten Spielerlebnis. Die Steuerung mit dem Controller ist gut gelungen, am PC mag man aber lieber zur Maus greifen. Ich habe auf der Switch 2 gespielt, für die es aber keine eigene Version gibt. Somit wird dort der Mausmodus auch nicht unterstützt. Da ich aber ohnehin hauptsächlich im Handheld-Modus gespielt habe, wurde dieser auch nicht vermisst. Auch bei der Lokalisierung hat man sich sehr viel Mühe gegeben und unterstützt zahlreiche Sprachen, darunter freilich auch Deutsch und Englisch. Ich habe fast ausschließlich in ersterer gespielt, denn zum einen war die vorausgewählt, zum anderen auch extrem lesenswert. Ja, man muss in dem Spiel lesen, denn Sprachausgabe gibt es keine.

Meine Meinung

The Roal Writ bekommt von mir einen Daumen nach oben. Ich mag es auch noch gar nicht aus der Hand legen, weil ich sehr viel Spaß hatte. Das passiert bei mir eigentlich eher selten. Wer Spiele dieser Art mag, der muss sich The Royal Writ unbedingt mal ansehen!

The Royal Writ von Save Sloth Studios

für: PC (Windows), PlayStation 5, Switch, Xbox Series X|S
Preis: 14,79 €
Link: Offizielle Webseite