RD Racing

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RD Racing

So ein Besuch an der Rennbahn ist ein Erlebnis. Es stinkt nach verbrannten Gummi, Abgaswolken vernebeln die Sinne und die Würstchen im Brot kosten den Gegenwert eines Kleinwagens. Jedenfalls war das meinem einzigen Erlebnis dieser Art. Da bleibe ich doch lieber in der Stube und klemme mich hinter das virtuelle Lenkrad. Macht halt einfach mehr Spaß.

Bei RD Racing ist das mit dem Spaß aber so eine Sache. Eigentlich ist das ja ein Fun Racer und damit das Wort schon Programm. Der Witz bleibt aber leider irgendwo auf der Strecke. Die Fahrzeuge sind nur gerade so als solche zu erkennen, die Bedienung ist schwammig und die Gegner strunzt dumm. Das macht es irgendwie schon lustig, aber eben auch zu einem frustrierenden Erelbnis.

Technisch ist RD Racing auch ziemlich unterirdisch. Die Grafik ist mies, der Sound eine Beleidigung für die Ohren und die Steuerung wird wohl nur von Gummibändern zusammengehalten. Am besten funktioniert sie mit der Tastatur, was über ein Rennspiel natürlich viel sagt. Trotz Spargrafik zieht das Spiel ordentlich Leistung. Bei mir waren die Lüfter im Dauerbetrieb und ein paar Mal brach die Leistung auch komplett weg (ruckelt hier, ruckelt da, ruckelt tralalla). Und einen Absturz gab es auch!

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Meine Meinung

Nein, RD Racing möchte ich nicht empfehlen. Mal Abseits der technischen Mängel, die man sicherlich noch fixen könnte, ist es auch einfach ziemlich lahm und wenig motivierend. Warum sollte man sowas spielen wollen?

RD Racing von See The Sea Std

für: PC (Windows) bei Steam
Preis: 9,19 €