Necesse
Ach was haben wir den da? Ein Baukasten-Rollenspiel. Als ob es davon nicht schon mehr als genug gäbe. Aber geben wir Necesse einen Chance und spielen wir es an...
Statt einer von Hand erstellten Welt, wird diese bei Necesse bei jedem Spielstart neu generiert. So ist zwar für viel Abwechslung gesorgt, aber der Spielwelt bleibt auch das gewisse Etwas verwehrt, was man nur durch liebevolle Handarbeit erreicht. Über Abwechslung kann man sich in der Spielwelt aber auch nicht beklagen. Da ist schon einiges geboten. Allerdings wird man zweifellos auch Wiederholungen im Design bemerken.






Necesse kann man alleine oder mit Freunden spielen. Letzteres ist offenbar der vom Entwickler vorgesehene Spielmodus. Viele der Mechaniken sind nämlich darauf ausgelegt und funktionieren alleine nur mäßig gut. Jedenfalls war das für lange Zeit im Early Access so. Inzwischen ist das Spiel aber auch final als 1.0 erschienen und wurde da nochmal gravierend erweitert und verbessert. Allerdings muss man dazu einen neuen Spielstand beginnen, wozu ich keine sonderlich große Lust mehr verspürt habe.
Das Spiel sieht mit seinem Baukastenlook sehr generisch aus. Minimale Animationen, viel Text zu lesen, wenig Klangvielfalt, Kirmesbeschallung und komische Tastenbelegung tun dann ihr übriges, um einen die Lust auf das Spiel zu nehmen. Wer mit Freunden spielen kann, mag das aber gerne nachsehen, denn zusammen macht fast jedes Spiel mehr Spaß. Das ist auch bei Necesse so.





Meine Meinung
Vielleicht gehe ich mit Necesse und seinem Solo-Entwickler ein wenig zu hart um, schließlich ist das was er da alleine erschaffen hat durchaus ordentlich und bietet auch spielerisch einiges. Ich hatte nur leider gerade in letzter Zeit viel zu viele Spiele dieser Art auf meinem Bildschirm und so habe ich mich daran wohl satt gesehen. Wenn es aber nicht so geht, schaut euch Necesse gerne mal an, besonders da es ja jetzt final erschienen ist.
Necesse von Fair Games ApS
für: PC (Windows) bei Steam
Preis: 14,99 €