The Riftbreaker
Mehr durch Zufall bin ich kürzlich über The Riftbreaker gestolpert, als der Entwickler Werbung für das neue 2.0-Update machte. Da er auch gleich einen Key für das komplette Spiel inklusive Erweiterungen mitlieferte, habe ich mich mal auf einen fernen Planeten teleportieren lassen.
Was mich dort erwartete? Basisbau, Basisverteidigung und sogar direkte Action. Bei The Riftbreaker sitzen wir nämlich in einem Mech, der auch aktiv und direkt gesteuert in das Geschehen eingreifen kann. Normalerweise kommandiert man in Strategiespielen lediglich seine Einheiten von sicheren Hauptquartier aus. Die tun dann, mehr oder weniger effiktiv, dass was wir ihnen befohlen haben. Unseren Mech steuern wir dagegen direkt. So können wir Rohstoffe ernten unf Alien durchlöchern oder aufschlitzen. Das klingt doch spaßig.









Darüber könnte man doch fast vergessen eine Basis zu errichten. Die ist extrem wichtig, denn sie repariert unseren Metallanzug und verbessert ihn sogar, wenn man die Basis weiter ausbaut. Den Alien gefällt das aber nicht so und sie versuchen uns regelmäßig zu überrennen. Wie heißt es so schön: Ein Alien kommt selten alleine, also kommt es immer mit seinen Kumpeln und deren Kumpeln. Anfangs muss man dann selbst aktiv werden, mit der Zeit baut man aber auch Verteidigungsanlagen, die unsere Basis ziemlich effektiv beschützen.
The Riftbreaker bietet uns einen freien Modus, aber selbstverständlich auch eine Kampagne mit guter Story. Auf die diversen Erweiterungen, die ich leider noch nicht spielen konnte, scheinen das Abenteuer auch erzählerisch zu verlängern. Was sich mit dem Update 2.0 alles verbessert hat, könnt ihr den Patchnotes entnehmen. Da ich ja nur diese Version kenne, kann ich euch keine Einschätzung liefern, ob das nun alles besser ist als vorher. Ich kann euch aber sagen, dass das Spielerlebnis in The Riftbreaker eine ziemlich runde Sache ist. Die Kombination von Action- und Strategieteil funktioniert erstaunlich gut.
Technisch muss sich das Spiel auch nicht verstrecken. Die Grafik ist detailliert, hübsch animiert und es gibt schicke Effekte. Neben Klängen gibt es ab und an auch (englische) Sprache zu hören. So unterhält sich die Piloten mit der KI des Mechs, was ganz amüsant ist. So wird auch die Handlung vorangetrieben. Die gelungen Menüs und alle Bildschirmtexte sind selbstverständlich lokalisiert und auch in Deutsch lesbar. Da der Key für die Xbox war, war der Controller das einzige Eingabegerät, dass ich verwendet habe. Die Steuerung ist gut durchdacht und funktioniert sowohl mit dem Action-, als auch dem Strategieteil sehr gut.









Meine Meinung
Das ist The Riftbreaker nicht schon vorher auf meinem Radar hatte, ist kaum entschuldbar. Das Spiel macht nämlich für mich alles richtig und wird mich definitiv auch in den kommenden Wochen begleiten. Wer Echtzeitstrategie mag und auch von Actionspiele aus der Iso-Perspektive nicht verschmäht, sollte unbedingt mal The Riftbreaker ansehen.
The Riftbreaker von Exor Studios
für: PC (Windows), PlayStation 5, Xbox Series X|S
Preis: 29,99 €
Link: Offizielle Webseite