The Legend of Khiimori
Als Kurierreiterin erkunden wir die Mongolei auf dem Rücken eines Pferdes. Das steht bei The Legend of Khiimori im Mittelpunkt der Handlung. Ursprünglich war es mal unter der Ostwind-Marke angekündigt, doch hat man sich von der Lizenz inzwischen getrennt. Entwickelt wird das Spiel von Aesir Interactive, die es Anfang des Monats im Early Access auf Steam veröffentlicht haben.
Das Spiel lief mir das erste Mal auf der GG Bavaria 2025 über den Weg, auf der man mit Möhrchendise für die Kickstarter-Kampagne warb. Auf der gamescom 25 war es dann mein letzter Termin, wo mein Neffe und ich es auch erstmals anspielen konnten. Vor einigen Wochen erreichte uns dann ein Key für die Vorabversion, die aber leider auch keinem unserer Rechner lief. Ich konnte es aber einige Abende lang im Büro meines Arbeitgebers anspielen. Die inzwischen verfügbare EA-Version habe ich aber nicht angespielt, weil die Spielstände dazu leider nicht kompatibel sind. Nochmal alles wiederholen, wollte ich dann nicht.




Wie ich schon angedeutet habe, spielt unser Pferd hier eigentlich die Hauptrolle. Es will von uns gepflegt und vor Gefahren geschützt werden. Das machen wir mit Pfeil und Bogen. Der Waffeneinsatz ist aber auf die Abwehr von Raubtieren und die Jagd begrenzt. Wir sind ja auch Postbotin und keine Kriegerin. Folglich bringen wir dann auch Nachrichten und Waren von Dort zu Dorf. Den Weg müssen wir uns dabei selbst suchen, denn Wegweiser hat in der Mongolei noch niemand aufgestellt. Auch ist ein Trampelpfad schon ausgesprochener Komfort. Meistens müssen wir nämlich querfeldein durch die Landschaft reiten und uns dabei an der Natur orientieren.
Wie heißt es so schön: die Reise ist das Ziel. Und in der Tat ist das Reiten durch die mongolischen Weiten wirklich ein Erlebnis, dass aber auch schnell sein Ende finden kann. Wir müssen nämlich immer genug Vorräte für Pferd und Reiterin mitführen - oder unterwegs sammeln. Auch sollten wir die Reise so planen, dass wir nur tagsüber reiten. Warum? Die Nacht ist echt finster, da fällt es schwer den Weg zu erkennen und außerdem sind da Wölfe besonders aktiv. Also schlagt man besser ein Lager auf, in dem man einigermaßen sicher ist und sich Pferd und Reiterin auch mal ausruhen können.
Technisch ist The Legend of Khiimori sehr anspruchsvoll. Man braucht schon einen einigermaßen aktuellen PC, damit das Spiel flüssig läuft. Dann wird man aber auch mit atemberaubenden Panoramen belohnt, denn die Grafik ist wirklich extrem gut. Aber auch die Ohren werden angenehm umschmeichelt, denn der Soundtrack weiß wirklich zu gefallen und ist dezent und nicht aufdringlich. Dazu kommen viele Geräusche in der Natur und natürlich auch mal Unterhaltungen mit anderen Menschen. Ross und Reiter kontrolliert man entweder mit Maus und Tastatur oder mit einem Gamepad. Da ich am Arbeitsplatz kein solches habe, war ich auf die klassische PC-Steuerung angewiesen, die aber sehr gut funktioniert hat.






Mein Ersteindruck
Oh ja, The Legend of Khiimori ist mal wirklich was anders und hinterlässt schon in seiner Vorabversion einen sehr guten Eindruck. Wer Pferde mag, der wird das Spiel wohl kaum ignorieren können. Allerdings empfehle ich derzeit unbedingt den angebotenen Leistungscheck zu nutzen, damit man sicher sein kann, dass das Spiel auf dem eigenen PC auch funktioniert. Wir warten nun gespannt auf die fertige Version, die dann hoffentlich auch für Konsolen erscheinen wird...
The Legend of Khiimori von Aesir Interactive
für: PC (Windows) im Early Access auf Steam
Preis: 29,99 €