Lektüre mal wieder

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Lektüre mal wieder

An meinem Geburtstag erschien die neue M!Games. Die durfte ich mir nicht entgehen lassen und möchte sie gerne im Folgenden mit euch durchblättern.

Gleichzeitig fand auch die deutsche Retro Gamer 2/26 ihren Web zu mir, weil dort die Xbox 360 Titelthema ist. Doch schon beim ersten Durchblättern wurde ich daran erinnert, warum ich die nicht mehr lese. Überall sind Dinge "Abo exklusiv" und es gibt deutlich mehr Werbung im Heft. Warum ich mich darüber ärgere? Nun, als Kiosk-Käufer wird man zum Kunden zweiter Klasse und zudem richtig verarscht. Der Seitenumfang ist nämlich der selbe wie vor der Werbeflut. Soll heißen: redaktionelle Texte sind da rausgefallen, die aber eigentlich in den Verkaufspreis eingerechnet sind. Folglich zahlen wir nun für die Werbung, denn der Heftpreis ist ja nicht angepasst worden. Ziemlich dreist und ein Grund warum ich nun wirklich keine Ausgabe mehr kaufen werde...

Zurück zur M!Games 392. Darin habe ich viele Spiele entdeckt, die ich just hier selbst vorgestellt habe. Dabei habe ich bemerkt, dass deren Wertung oft nicht mit meinem Eindruck in Einklang zu bringen ist. Deshalb möchte ich nun gerne einige Beispiele herausziehen und mit euch besprechen.

Fangen wir mit Life is Strange: Reunion an, weil mir das noch sehr frisch in den Gehirnzellen herumspukt. Steffen Heller meint "Geht so" und dass das Spiel hat purer Fanservice sei. Da müsste also irgendwas zwischen 50 und 60 drunter stehen, richtig? Falsch, ganze 72 Punkte vergibt er. Dass ist aber ein "Gut" und kein "Geht so". Nach der Lektüre des Artikels fiel mir aber ein Umstand auf, der mir auch völlig entgangen war: Reunion ist das zweite Kapitel zu Double Exposure. Life ist Strange war ja mal ein Episodenformat und diese beiden Vollpreisspiele sind genau das. Eine bittere Erkenntnis, besonders für meinen Geldbeutel...

Greedfall: The Dying World habe ich nicht gespielt, aber wollte mal die 70 Punkte erwähnen, die es bekommen hat. Das Spiel ist voller Fehler und unfertig veröffentlicht worden und deutlich schlechter als sein Vorgänger (den ich gespielt habe). Darüber ist sich das Internet einig. "Gut" scheint das Spiel als wirklich nicht zu sein. Sönke Siemens stimmt da zu und sagt "Geht so". Das Wertung und Meinung inzwischen nicht mehr übereinstimmen, scheint also gewollt zu sein.

Auf Starfield für die PS5 und das neue Update und den DLC wird auch eingegangen. Dazu schreibe ich in den kommenden Tagen aber auch was, weshalb wir das hier mal aussparen.

GRIDbeat! bekam 80 Punkte und das kann ich so auch unterschreiben. Es bekam aber nur eine Viertelseite. Daneben ebenfalls knapp abgehandelt: City Hunter mit 63 Punkten. Ohne meinen Text vorgreifen zu wollen, ist das zu wenig. Ich finde es nämlich gut. Ist halt ein Retrospiel und das ist nicht für jeden was.

Damon and Baby bekam 75 Punkte und Steffen meint "Gut". Damit gehen Wertung und Meinung mal d’accord. Da schließe ich mich auch gerne an. Auch bei Ereban: Shadow Legacy kann ich ihm nur zustimmen. Das ist echt "Gut" und 72 Punkte scheinen okay. Vielleicht waren das oben ja doch einfach nur Ausrutscher. Fabiola Günzel gibt The Occultist nämlich 63 Punkte und meint "Geht so". Da kann ich also froh sein, dass uns Daedalic keinen Key geschickt hat.

Auch wenn wir hier und da unterschiedlicher Meinung sind, hat die Ausgabe doch sehr viel interessante Texte zu bieten. Alles in allem ist die M!Games 392 also wirklich lesenswert und ihr Geld auch wert.