Ink Inside

Ink Inside

Tinte macht schöne Kleckse. Eine Erkenntnis die so alt ist wie der Federkiel. In Ink Inside muss man sich aber keine Sorge machen, dass der schwarze Saft aus dem Bildschirm tropft. Allerdings spielt Tinte eine zentrale Rolle, denn wir befinden uns in einer gezeichneten Welt - und sind ein Strichmännchen namens Stick.

Wie immer ist unsere Aufgabe die Rettung der Welt. Also wackeln wir unsere 2D-Papierfigur durch skurrile, bunte Bilder und liefern uns ab und an Kämpfe mit Monstern. Letzteres passiert in Battlearenen, die sich wie ein Tennis-Match spielen.

Das spielt sich ganz abwechslungsreich, denn es kommt auf Strategie und Geschick an, weniger auf brachiale Stärke. Da jeder Gegnertyp seinen eigenen Stil besitzt, muss man sein Vorgehen auch permanent anpassen, um siegreich aus dem Kampf zu kommen. Manchmal hat man es auch mit mehr als einem Gegner zu tun und dann kann es schon mal hektisch zugehen.

Zwischen den Kämpfen wird die Handlung in Form von Texteinblendungen weitererzählt. Eine Sprachausgabe gibt es keine. Schade. Das die Texte auch nur in Englisch und Japanisch verfügbar sind, ist doppelt schade.

Technisch bewegt sich Ink Inside auf typischen Indie-Niveau. Nette Grafik, solider Sound und gute Steuerung treffen auf angenehmes Gameplay und nette Story. Allerdings hatten die Entwickler auch keine wirklich neuen Ideen, sondern verwerten durch die Bank altbekannte Mechaniken. Das ist schon okay, gerade wenn man ein kleines Spiel für Zwischendurch sucht. Mehr sollte und darf man aber nicht erwarten.

Meine Meinung

Ink Inside macht schon Spaß. Zumindest eine kurze Weile lang. Hat man alle Gegnertypen mal erlebt, dann spielt es sich doch sehr repetitiv und fad. Wen aber der Grafikstil anspricht und mit Englisch (oder Japanisch) gut klar kommt, kann sich Ink Inside aber mal ansehen.

Ink Inside von Blackfield Entertainment LLC

für: PC (Windows),PlayStation 5, Switch, Xbox Series X|S
Preis: 9,99 €
Link: Spiel bei Steam und im Xbox Store