Demon Tides
Wir rennen und hüpfen durch extrem bunte 3D-Welten. in atemraubenden Tempo, auf das Sonic vor Neid ganz blau wird. Das ist freilich nichts neues. Demon Tides bedient sich auf fröhlich an bekannten und funktionierenden Spielmechaniken und verpackt sie in einer eigenen Geschichte.
Das Titelbild gibt dabei den Ton des Spiels gut wieder. Süße Kätzchen werden nicht gestreichelt, sondern getreten. Da greifen Katzenfreunde gleich zum Telefon und wählen die Hotline von PETA, damit diese die Entwickler in Käfige stecken mögen. Verdient hätten sie es vermutlich, denn wer Kätzchen quält muss schon dämonisch böse sein...





Spaß beiseite. Konzentrieren wir uns nun mal auf die spielerischen Stärken. Die sind eigentlich sehr schnell zusammengefasst. Das Spiel ist nämlich ein einziger Geschwindigkeitsrausch, unterbrochen von zahlreichen Bildschirmtoden. Zumindest wenn der Papa spielt, der Nachwuchs kommt da deutlich besser in den Flow. So habe ich also die Kinder spielen lassen und ihnen dabei zugesehen.
Die waren anfangs gut unterhalten und motiviert. Allerdings war ihnen die Grafik auf Dauer auch viel zu grell bunt und sie fanden auch die Geschichte eher langweilig. Hätte ich ihnen ein Kätzchen auf den Schoß gesetzt, wären der Controller und Spiel wohl sehr schnell vergessen gewesen. Mir gefiel die Geschichte eigentlich ganz gut, auch wenn ich sowas eigentlich nicht konsumiere.
Technisch macht das Spiel einen soliden Eindruck. Es läuft auf dem ROG Ally flüssig und ist laut Steam auch für das Deck verifiziert. Zum Spielen braucht man definitiv einen Controller, aber das dürfte bei dieser Art Spiele eh klar sein. Sprachlich muss man fit in Englisch oder Japanisch sein, weil es sonst keine Lokalisierungen gibt. Das war für die Kinder teilweise eine Problem, die mit dem was sie bisher in der Schule gelernt haben bei weitem nicht alles verstanden. Sicherlich auch ein Grund, warum ihnen Demon Tides nicht so gefallen hat.









Meine Meinung
Demon Tides ist ein runden Jump & Run mit netter Story und bekannten Spielelementen. Es macht nichts neu oder anders, aber auch nichts verkehrt. Wer mit Englisch oder Japanisch keine Probleme hat, und sich von der extrem bunten Optik nicht stören lässt, kann mal einen Blick darauf werfen. Auf Steam gibt es eine kostenlose Demo.
Demon Tides von Fabraz
für: PC (Windows) bei Steam
Preis: 24,50 €